Nachgefragt! Interview mit Thomas Schulze Wischeler von der Reileck Projekt GmbH
Reileck Quartier - Halle
In unserem Interview mit dem Geschäftsführer der Reileck Projekt GmbH, Hr. Schulze Wischeler, erfahren Sie mehr zum geplanten “Forward Deal”, wieso die Besicherung der Vermögensanlage als überdurchschnittlich zu bezeichnen ist und, gleich zu Beginn, wieso Halle (Saale) der perfekte Standort für das Vorhaben ist.
Wir haben den Ballungsraum Leipzig-Halle bereits 2018 als einen interessanten Standort für
Projektentwicklungen identifiziert und beschäftigen uns seitdem mit möglichen Projekten in
beiden Städten. Nach Berlin ist Halle gemeinsam mit Leipzig der zweitgrößte
Wirtschaftsraum in Ostdeutschland und standortprägend für die prosperierende
Wirtschaftsregion. Die positive Wirtschaftsentwicklung, das hervorragende kulturelle
Angebot sowie die Bedeutung Halles als Wissenschaftsstandort überzeugen uns. Durch
unsere Beteiligung an mehreren Bauvorhaben in Halle hatten wir das Glück, auf das
Grundstück am Reileck aufmerksam zu werden. Aus den Qualitäten dieses Standorts hat sich
die Projektidee zum Reileck Quartier gespeist, die wir gemeinsam mit dem Architektenbüro
snarq zügig weiterentwickelt haben.
Das eingeworbene Kapital wird die erste Phase des Bauvorhabens finanzieren. Diese umfasst den Ankauf und die Entwicklung des Projekts bis zur Baugenehmigung sowie erste bauvorbereitende Maßnahmen. Die zweite Phase umfasst die Realisierung des Reileck Quartiers bis zur dessen Fertigstellung sowie die Übergabe an einen Globalkäufer.
Wir entwickeln unsere Projekte stets mit dem Ziel, diese bereits vor Abschluss global zu veräußern. Dies hat den Vorteil, dass im Falle eines sogenannten „Forward-Deals“ Teile des Kaufpreises schon baubegleitend vom Käufer gezahlt werden. Dadurch kann gegebenenfalls eine vorzeitige Rückzahlung des über BERGFÜRST eingeworbenen Kapitals unter Berücksichtigung der Finanzierungsverträge erfolgen. Die damit freiwerdenden finanziellen Mittel können umgehend wieder in neue Projekte fließen. Der Globalinvestor übernimmt je nach Vertragsgestaltung verschiedene Risikokomponenten und kann eine Immobilie dadurch zu deutlich günstigeren Konditionen kaufen, als wenn er ein bereits fertiggestelltes und voll vermietetes Objekt erwerben würde.
Es wurden bereits erste Gespräche mit potenziellen Käufern aus der Region geführt, die die Lage kennen und das Potential des Projekts beurteilen können. Auch der Umstand, dass wir dieses besondere Vorhaben von Anfang an in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden planen, werten Ortskundige als klaren Vorteil und macht das Projekt zusätzlich zu einem interessanten Investment für sie. Anfang nächsten Jahres, wenn der Bauantrag eingereicht ist, werden sich diese Gespräche konkretisieren.
Für die Realisierung des Bauvorhabens wird weiteres Kapital benötigt. Nach unserer aktuellen Planung könnten hier bis zu 41 Mio. Euro an Bankdarlehen erforderlich sein. Die erstrangig finanzierende Bank, die Oberbank AG, darf sich daher grundpfandrechtlich mit bis zu diesem Betrag vorrangig grundbuchlich an den Projektgrundstücken besichern. Diese Option wurde aus rein kaufmännischer Vorsicht eingeräumt, falls sich der Verkaufsprozess länger als geplant hinzieht und die Finanzierung späterer Projektphasen nötig werden würde. Die BERGFÜRST Anleger bleiben wie gehabt in zweiter Rangposition und profitieren zudem von der Wertsteigerung, die das aufgestockte Investment der Oberbank mit sich bringen würde.
Das für Phase eins des Projektes eingebrachte Eigenkapital ist vergleichsweise hoch. Neben der nachrangigen Grundschuld über 4.750.000 Euro gibt die Konzernmutter, NORSK Deutschland AG, eine Bürgschaft über 1.500.000 Euro ab. Zusätzlich habe ich als Geschäftsführer ein persönliches Schuldanerkenntnis über 500.000 Euro gestellt. Alle diese Maßnahmen zeigen auch unser persönliches Commitment in diesem Projekt und sind bei vergleichbaren Finanzierungen am Markt absolut nicht die Regel!